Donnerstag, 28. November 2013

Exkurs: Reaktionszeitlabor

Ich als Versuchskaninchen!

Das war eine interessante Erfahrung. In einem Kurs, in dem es eigentlich um Statistik geht, haben wir diese Woche nämlich einen kleinen Exkurs gemacht und an einem Experiment im Reaktionszeitlabor teilgenommen.

Das Reaktionszeitlabor war ein großer Raum in dem vier separate kleine Kabinen stehen. (Die sahen ein wenig aus wie zu groß geratene Schränke einer bekannten schwedischen Möbelfirma).
Zu jeder Kabine gab es auch noch einen eigenen Schreibtisch mit PC. Von da aus kann man dann das jeweilige Experiment starten und danach die Daten speichern.
In der Kabine sitzt man dann an einem Schreibtisch vor einem Monitor und hat eine Tastatur mit genau zwei Tasten.
Bei unserem Versuch ging es darum echte Wörter des deutschen Wortschatzes von ausgedachten Wörtern zu unterscheiden. Dazu wurde immer erst ein echtes Deutsches Wort auf dem Bildschirm präsentiert und danach entweder ein ausgedachtes oder nochmal ein echtes Wort. Bei einem echten Wort sollte man dann so schnell es geht die eine Taste drücken und bei einem falschen dann die andere Taste.
(Auffällig war, dass die Wortpaare manchmal zusammen gehörten und manchmal nicht.
Zum Beispiel so:
Wort 1: Oma
Wort 2: Enkel

Wort 1: Haus
Wort 2: Klurp

Wort 1: Baum
Wort 2: Radiergummi

usw.)

Das ganze hat ungefähr 10 Minuten gedauert und dabei wurde dann die Reaktionszeit gemessen. 10 Minuten können einem dabei ganz schön lang vorkommen und nach gefühlten 100 Wortpaaren fangen dann auch die Augen an zu flimmern.
Die Versuche laufen noch die ganze Woche über und wahrscheinlich werden wir dann in den nächsten Wochen die Ergebnisse anschauen und statistische Überlegungen dazu machen.
Ich bin tatsächlich gespannt, was dabei herauskommt.  :)

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