Mittwoch, 27. November 2013

Lauter Laute!

Diesmal geht es um die Produktion von sprachlichen Lauten. Das Gebiet, das sich (unter anderem) damit beschäftigt, ist die Phonetik.

Es ist eins der ersten Dinge, die der (gesunde) Mensch macht, sobald er auf die Welt kommt: Schreien.
Das Schreien geht dann irgendwann in ein Brabbeln und Plappern über und schließlich werden daraus wohlgeformte Ausdrücke (die im besten Fall auch noch eine Bedeutung haben).

Dazu braucht der Mensch einen Sprechapparat (auch Vokaltrakt oder Ansatzrohr genannt). Der setzt sich aus Mund, Mundraum, Rachen und Kehle bzw. Kehlkopf zusammen.  So sieht das dann in einem Querschnitt aus:
Das alleine reicht aber natürlich noch nicht. Man braucht, um Laute zu produzieren, natürlich noch Luft. Die Luft kommt aus den Lungen und wird dann im Vokaltrakt geformt.
 
Wenn die Luft sich ihren Weg aus den Lungen nach außen bahnt, stößt sie als erstes auf den Kehlkopf. Darin sitzen die Stimmlippen oder Stimmbänder. Die können, ähnlich wie die Saiten einer Gitarre, schwingen. Das kann man auch selbst ganz gut merken, wenn man beispielsweise summt und dabei eine Hand ungefähr an die Mitte des Halses legt.
Die Stimmlippen können übrigens offen oder geschlossen sein (oder etwas dazwischen).
Die Luft strömt also durch den Kehlkopf und dann weiter in die Mundhöhle. Da kann man dann allerhand mit der Luft anstellen um die unterschiedlichsten Laute zu produzieren.
Das kommt dann beim nächsten Post. :)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen