Dienstag, 12. November 2013

Lingu-was?

"Language is only the instrument of science, and words are but the signs of ideas: I wish, however, that the instrument might be less apt to decay, and that signs might be permanent, like the things they denote." Samuel Johnson

[Freie Übersetzung: Sprache ist bloß das Instrument der Wissenschaft und Wörter nun mehr die Zeichen der Ideen: Ich wünschte, dass das Instrument weniger flüchtig und die Zeichen dauerhaft sind, so wie die Dinge, die sie bezeichnen.]

In der Wissenschaft geht es darum, wahre Aussagen über die Welt zu machen. Und mit welchem Medium, wenn nicht mit der Sprache, könnte man das wohl machen?
Aber Sprache kann mehr sein, als nur ein Instrument der Wissenschaft. Sie kann selbst zum Gegenstand der Wissenschaft werden. (So ist dann die Sprache also auch ihr eigenes Instrument und versucht wahre Aussagen über sich selbst zu machen.)

Es ist wichtig zu verstehen, was genau Sprache eigentlich ist, bevor man sich mit ihren einzelnen Aspekten beschäftigt.
"Die Fähigkeit des Menschen zu sprechen" ist die erste Definition von Sprache im deutschen Duden. Allerdings ist das sehr oberflächlich betrachtet, da Sprache nicht nur die Produktion von Lauten ist, wie noch näher betrachtet werden soll. Beispielsweise kann man auch durch Gestik und andere Mittel kommunizieren und auch nicht jeder Laut ist automatisch Teil einer sprachlichen Äußerung (dazu darf sich jetzt jeder selbst Beispiele überlegen).
 Das kommt doch dem ganzen schon viel Näher.

Sprache ist also eine Menge von Zeichen und den dazu gehörigen Regeln, wie diese Zeichen anzuwenden sind. Der Sinn der Sprache ist die Verständigung, also Kommunikation mit anderen Individuen der gleichen Sprache.
Die Wissenschaft, die sich der Sprache widmet ist die Linguistik.



Dieser Blog hier soll übrigens eine Art Studien-Tagebuch werden. Ich möchte hier beschreiben, was ich bisher gelernt habe und womit ich mich aktuell in meinem Studium beschäftige. Ich will am Anfang erst einen Überblick zu den Grundlagen der Linguistik schaffen und dann irgendwann einmal mehr ins Detail gehen.

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